Das darf mit
Reifes, sauberes Fruchtfleisch und weiche Schale in kleinen Portionen.
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Ja – reifes Fruchtfleisch und saubere Schale sind als kleines saisonales Extra geeignet. Warum der harte Stein jedoch ausnahmslos entfernt werden muss, erfährst du hier.
Vollreife Aprikosen (in Österreich und Süddeutschland auch als Marillen bekannt) liefern Feuchtigkeit und Carotinoide an warmen Sommertagen. Wasche die Früchte, entferne den Stein vollständig und schneide das Fruchtfleisch grob an. Das vollwertige Alleinfutter bleibt stets die Hauptnahrung.
Reifes, sauberes Fruchtfleisch und weiche Schale in kleinen Portionen.
Entsteint, gewaschen, halbiert oder grob gewürfelt. Roh ist vollkommen ausreichend.
Harte Steine, innere Kerne, gärendes Fallobst mit Wespen sowie gezuckerte Konserven.
Aprikosen und Marillen sind weich und bekömmlich, bergen im Inneren jedoch konkrete Gefahren:
Für Aprikosen existiert keine geprüfte Stückzahl pro Huhn. Entscheidend ist deshalb nicht ein scheinexakter Rechner, sondern die Ration: Das altersgerechte Alleinfutter muss vollständig aufgenommen werden. Aprikosenstücke kommen erst danach als kleine Abwechslung hinzu.
Nur so viel auslegen, wie die Herde zügig frisst. Reste entfernen – besonders bei Wärme. Der Stein wird vor dem Portionieren vollständig entfernt.
Frucht mit dem Messer halbieren, Stein herausnehmen und Hälften mit der Schnittfläche nach oben hinlegen.
Das Fruchtfleisch grob zerkleinern und breit verteilen, damit rangniedrige Hennen ohne Streit fressen können.
Täglich kontrollieren, auf Wespen prüfen und nur feste, saubere Früchte nach dem Entsteinen anbieten.
Durch den Wasserentzug sind Zucker und Energie stärker konzentriert. Gezuckerte, aromatisierte oder stark klebrige Ware bleibt draußen; frisches Fruchtfleisch ist die sinnvollere Wahl.
Bei der Aprikose liegen drei verschiedene Teile übereinander: außen das essbare Fruchtfleisch, darin die harte Steinschale und erst darin der eigentliche Samen. Die toxikologischen Bewertungen von BfR und EFSA beziehen sich auf diesen inneren Aprikosenkern. EFSA stellt ausdrücklich klar, dass normal verzehrtes Aprikosenfruchtfleisch davon nicht betroffen ist.
Nur vollreif, frisch riechend und ohne Schimmel verwenden. Druckstellen großzügig prüfen, weil weiche Aprikosen rasch verderben.
Sie wird vor der Fütterung entfernt. Hühner sollen sie weder aufpicken noch im Ganzen aufnehmen.
Er enthält Amygdalin, aus dem bei der Verdauung Cyanid entstehen kann. Für Hühner gibt es keine belastbare sichere Dosis – deshalb bleibt er vollständig draußen.
Marille ist lediglich die österreichische Bezeichnung für Aprikose. Für Schale, Stein und Fütterung gelten dieselben Regeln.
Möchtest du weitere Früchte und Gemüsesorten prüfen? Nutze unsere vollständige Futterliste von A bis Z. Passend dazu: Dürfen Hühner Äpfel essen? und Dürfen Hühner Pflaumen essen?. Die Fütterungsgrundlagen erklärt der Ratgeber zum richtigen Füttern.
Ja. Hühner dürfen reifes Fruchtfleisch und saubere Schale von frischen Aprikosen (Marillen) roh fressen. Der harte Stein muss vor dem Anbieten ausnahmslos entfernt werden.
Nein. Der innere Samen enthält Amygdalin, aus dem Blausäure (Cyanid) freigesetzt werden kann. Zudem ist der harte Stein unverdaulich und birgt ein potenzielles mechanisches Risiko für den Kropf.
Trockenaprikosen haben eine hohe Zucker- und Energiedichte und sind oft geschwefelt. Wenn überhaupt, kommen nur ungeschwefelte Früchte in winzigen Krümeln infrage. Notwendig sind sie für Hühner nicht.
Nur frisch herabgefallene, feste Früchte, die aufgesammelt, entsteint und auf Wespen kontrolliert werden. Gärendes, schimmeliges oder fauliges Fallobst darf nicht verfüttert werden.
Eine belastbare Gramm- oder Stückzahl speziell für Hühner ist nicht veröffentlicht. Aprikose bleibt deshalb ein gelegentliches Extra: erst Alleinfutter, dann wenige entsteinte Stücke, die die Herde zeitnah aufnimmt.
In den ersten Lebenswochen nicht. Küken benötigen ausschließlich vollwertiges Kükenalleinfutter. Später sind allenfalls winzige Probiermengen denkbar, sobald das Hauptfutter zuverlässig gefressen wird.
Allgemeine Risikobewertung zu Amygdalin und Blausäure in Kernen von Steinobst (Prunus-Arten).
Wissenschaftliche Gutachten zu Cyanid-Risiken durch den Verzehr cyanogener Glykoside in Steinobstkernen.
Geflügel-Leitfaden: Obst als maßvolles Ergänzungsfutter und Entfernen von Kernen und Steinen.
Allgemeiner Leitfaden zur Vogelernährung: Früchte als Beifutter und Entfernen harter Kerne.