Gekochte Kartoffel
Pur, weich, abgekühlt und ohne grüne Stellen: als kleines Extra geeignet.
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Gekocht und pur: ja. Grün, gekeimt oder als rohe Schale: nein. Bei Kartoffeln entscheiden Zustand und Zubereitung.
Eine normale gekochte Kartoffel darf gelegentlich in den Auslauf. Grüne Stellen, Keime, Blätter, Stängel und Kartoffelfrüchte bleiben komplett draußen. Kartoffeln liefern vor allem Stärke und dürfen das ausgewogene Alleinfutter nicht verdrängen.
Pur, weich, abgekühlt und ohne grüne Stellen: als kleines Extra geeignet.
Nur von einwandfreien Knollen und nur gegart. Im Zweifel weglassen.
Grüne Knollen, Keime und alle oberirdischen Pflanzenteile nie verfüttern.
Die Farbe stammt von Chlorophyll. Sie zeigt aber, dass die Kartoffel Licht ausgesetzt war. Dabei können zugleich die Glykoalkaloide α-Solanin und α-Chaconin ansteigen. Höhere Konzentrationen sitzen vor allem in Schale, Keimen und grünen Bereichen.
Die University of Florida nennt rohe grüne Kartoffelschalen ausdrücklich unter den Futtermitteln, die Geflügel nicht bekommen soll. Die Oregon State University beschreibt ebenfalls erhöhte Glykoalkaloid-Gehalte in grünem Gewebe und Schale.
Vollständig weich kochen. Rohe Kartoffeln und rohe Schalen nicht gezielt geben.
Kein Salz, Bratfett, Butter, Milch, Brühe, Gewürz oder Sauce.
Zimmerwarm und grob zerdrückt an mehreren Stellen anbieten.
Feuchte gekochte Kartoffeln verderben schnell. Reste am selben Tag entfernen.
Normales Kochen ist keine verlässliche Methode, hohe Glykoalkaloid-Gehalte unschädlich zu machen. Grüne, stark gekeimte, schrumpelige, beschädigte oder auffällig bittere Knollen werden entsorgt.
Eine belastbare Grammzahl speziell für Hobbyherden gibt es nicht. Gelegentlich reicht eine kleine Menge für die gesamte Herde, nachdem die Tiere ihr Hauptfutter aufgenommen haben.
Pommes, Chips, Kartoffelsalat, Auflauf und gewürztes Püree enthalten meist Salz, Fett oder weitere Zutaten. Dazu kommt die rechtliche Herkunftsfrage. Der Küchenabfall-Check erklärt den Unterschied.
Ja. Einwandfreie, durchgegarte, abgekühlte und ungewürzte Kartoffeln dürfen in kleinen Mengen angeboten werden. Sie ersetzen kein ausgewogenes Alleinfutter.
Rohe Kartoffeln und rohe Schalen sollten nicht gezielt verfüttert werden. Grüne Stellen, Keime und bittere Knollen sind wegen möglicherweise erhöhter Glykoalkaloid-Gehalte tabu.
Nur vollständig gegarte Schalen einwandfreier, nicht grüner Kartoffeln. Rohe, grüne oder gekeimte Schalen werden nicht verfüttert.
Das Grün ist Chlorophyll und selbst nicht das Gift. Es zeigt aber Lichtkontakt an, bei dem zugleich mehr Glykoalkaloide wie Solanin entstehen können. Stark grüne, gekeimte oder bittere Knollen werden entsorgt.
Nein. Salz, Fett, Milchprodukte, Gewürze und Soßen machen solche Speisereste zu ungeeignetem Hühnerfutter. Geeignet ist höchstens eine pur gegarte Kartoffel ohne Zusätze.