Verdauung
Durchfall, Speichelfluss oder starke Magen-Darm-Reizung.
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Ja – alle Pflanzenteile sind giftig. Besonders Hülsen und Samen enthalten viel Cytisin. Goldregen und sein Schnittgut dürfen nicht in Reichweite der Herde stehen.
CliniTox stuft den Gemeinen Goldregen als sehr stark giftig ein. Verantwortlich sind Chinolizidin-Alkaloide, vor allem Cytisin. Das Bundesinstitut für Risikobewertung nennt alle Pflanzenteile als giftig, mit dem Schwerpunkt auf Früchten und Samen.
| Pflanzenteil | Einordnung | Konsequenz |
|---|---|---|
| Gelbe Blüten | Giftig Herabfallende Blüten können im Auslauf angepickt werden. | Blütentrauben außer Reichweite halten. |
| Blätter und Zweige | Giftig Auch trockenes Pflanzenmaterial bleibt toxisch. | Kein Schnittgut oder Astmaterial einbringen. |
| Hülsen/Schoten | Besonders kritisch Die bohnenähnlichen Hülsen enthalten mehrere Samen. | Fallhülsen konsequent aufsammeln. |
| Samen | Besonders kritisch Früchte und Samen weisen hohe Alkaloidgehalte auf. | Aufnahme sofort tierärztlich abklären. |
Cytisin wirkt nikotinartig auf Teile des Nervensystems. CliniTox beschreibt zunächst eine erregende und anschließend eine lähmende Wirkung auf Zentren, die unter anderem Atmung und Kreislauf steuern.
Möglich sind Magen-Darm-Beschwerden, Unruhe, Koordinationsstörungen, Krämpfe, Atemnot und bei schwerer Vergiftung Atemstillstand.
Fachliteratur nennt zwar historische Dosisangaben für Hühner und Tauben. Daraus entsteht jedoch keine sichere Probier- oder Grenzmenge: Tiere, Samen und Wirkstoffgehalte unterscheiden sich.
Durchfall, Speichelfluss oder starke Magen-Darm-Reizung.
Erst Unruhe oder Erregung, später Schwäche und Apathie.
Taumeln, Koordinationsverlust oder Krämpfe.
Atemnot, Kollaps oder plötzliche Verschlechterung.
Die Symptome sind unspezifisch. Eine beobachtete Aufnahme reicht aus, um sofort tierärztlichen Rat einzuholen.
Goldregen verliert Blüten und später seine Hülsen. Eine Krone außerhalb des Zauns kann daher trotzdem Material in den Auslauf werfen. Am sichersten ist ein großzügiger Abstand zur gesamten Kronentraufe.
Ja. Goldregen gilt als sehr stark giftig. Alle Pflanzenteile enthalten Chinolizidin-Alkaloide wie Cytisin; besonders hohe Konzentrationen finden sich in Früchten und Samen.
Auch die Blüten gehören nicht in den Auslauf. Zwar gelten Hülsen und Samen als besonders problematisch, doch das BfR beschreibt alle Pflanzenteile als giftig.
Ja. In den bohnenähnlichen Hülsen liegen mehrere Samen; gerade Früchte und Samen enthalten besonders viel Cytisin. Herabgefallene Hülsen sofort entfernen.
Ja. CliniTox weist ausdrücklich darauf hin, dass Goldregen auch getrocknet toxisch bleibt. Schnittgut und abgestorbene Zweige dürfen nicht in den Hühnerauslauf.
Zugang sofort verhindern, Pflanzenteile und Foto sichern und unverzüglich eine vogelkundige Tierarztpraxis oder den tierärztlichen Notdienst kontaktieren. Kein Erbrechen auslösen und keine Hausmittel geben.